Futter
Da es sich bei den Hummelgarnelen wie bereits erwähnt um Allesfresser handelt, braucht man normalerweise nicht zufüttern. Jedoch kann man bei der Zufütterung die Nahrung ein wenig mehr variieren, insbesondere dann, wenn man Gemüse (z.B. Paprika) und trockenes Laub der Buche oder Eiche zugibt. Beim Gemüse konnten wir bereits beobachten das, wenn es vorher leicht gekocht wurde noch interessanter für die Hummelgarnelen zu sein scheint.Pflanzen
Pflanzen sind Pflicht! Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen bieten Pflanzen Hummelgarnelen eine gute und nachwachsende Nahrungsquelle und zum anderen können sich die Tiere in Pflanzen verstecken. Denn selbst wenn sie mit friedlichen und ruhigen Fischen vergesellschaftet werden, brauchen sie dennoch ab und zu Möglichkeiten wo sie sich verstecken können, z.B. beim Häuten oder während die Weibchen die Jungtiere gebären.Besonders gut geeignet für Hummelgarnelen sind Javamoose und Farne. Diese bieten aufgrund ihrer Beschaffenheit besonders ergiebige Nahrungsquellen.
Auch kann man ohne weiteres Grase und andere Pflanzen in das Becken einsetzen. Hummelgarnelen sind ausgesprochen anpassungsfähig und werden sich stets da wohl fühlen wo sie genug Nahrung und Versteckmöglichkeiten haben.
Filter
Hier gibt es keine Patentlösung. Jeder Aquarianer nutzt sein eigenes erprobtes System.Ein Anfänger wird besser mit einem einfachen Aussen oder Innenfilter anfangen, da diese sehr einfach in der Handhabung sind. In beiden Fällen muss allerdings der Ansaugstutzen mit einem feinen Nylonstrumpf, oder aber im Aquarium Geschäft erhältlichem Filterschwamm den man über den Ansaugstutzen schiebt. Das verhindert das der Filter Jungtiere ansaugt und verschluckt. (Der Filterschwamm am Ansaugstutzen sollte bei jedem Wasserwechsel gereinigt werden. Da sich der Schwamm am Ansaugstutzen befindet, ist dieser schnell voll mit Schmutzpartikeln und anderen Ablagerungen. Einfach beim Wasserwechsel etwas Wasser aus dem Aquarium in eine Schüssel ableiten, den Schwamm mehrfach darum auswringen und wieder anbringen.) Im Gegensatz zu dem unten aufgeführten Hamburger Mattenfilter müssen diese beiden Filterarten regelmäßig gereinigt werden. Hier reicht es dann auch meistens das man die Filtermaterialien mit warmen Wasser ausspült. Bei einem Innen-/Aussenfilter kann man auch andere Filtermaterialien nutzen wie z.B. Keramikröhrchen einsetzen, Aktivkohle, Torf und viele andere Materialien.
Alternativ dazu gibt es noch den Hamburger Mattenfilter, dieser besticht gerade durch seine Wartungsarmheit und das er die Hummelgarnelen nicht ansaugen kann. Aber nicht nur diese Fakten sprechen für diesen Filtertyp, auch das er später mit Javamoosen bepflanzt werden kann und damit unscheinbar in den Hintergrund rückt ist eine ausgezeichnete Eigenschaft. Man kann ihn unter anderem selber bauen, oder bereits fertig montiert im Aquariumgeschäft kaufen. In kleinen Becken ist der HMF allerdings nicht so gut umzusetzen, da er eben mehr Platz braucht als der Innen-/Aussenfilter und er kann nur in einem Süßwasseraquarium eingesetzt werden.
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